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So macht Jollensegeln richtig Spaß

von Josef Grunwald

 

Während der Sportbootführerschein-Binnen-Ausbildung wurde die lang angekündigte Kenterübung auf dem Sorpesee durchgeführt. Dafür waren zwei Boote geordert worden. Wir fuhren zunächst mit der BM „Poseidon“ und der Gipsy „Orion“ alle Prüfungsmanöver, was übrigens gut geklappt hat.

 

 

Dann wurde die Orion absichtlich gekentert.

 

Da es erst Verständigungsschwierigkeiten gab, ist das Boot komplett durchgekentert.

 

Danach ging es an das Wiederaufrichten.

 

Nachdem die Jolle wieder aufrecht schwamm, blieb in jedem Boot nur eine Person. Die Anderen konnten schwimmen. Das machte riesigen Spaß. Das Wasser war herrlich und ich hatte meine Mühe die Badenixen wieder in die Boote zu
bekommen. Wir wollten ja schließlich auch noch segeln.

Tipp für Wiederholungen: Wenn das Boot durchkentert sollte man etwas Wasser in die Staufächer laufen lassen. Dann geht es leichter.

Als weitere Empfehlung: Vorher das Handbuch der Gipsy Orion lesen (natürlich auch die der anderen Boote). Dort ist auch das Aufrichten beschrieben. Eine Badeleiter wäre für den Einstieg ins Boot eine Hilfe. Wir halfen uns, indem wir eine Schlinge (als Stufe) aus einem Tampen machten und an einer Klampe befestigten.

Als alles wieder klariert war, gab es zur „Belohnung“ eine kleine Regatta bis zur Brücke in Amecke und zurück. Über den Vorsprung, den die Orion dabei herausfuhr, traue ich mich gar nicht zu schreiben, obwohl wir die Poseidon mit dem größeren Vorsegel fuhren. Als wir mit der BM an der Steganlage ankamen, war die Orion fix und fertig abgetakelt und wurde noch gereinigt. Das war ein super (neudeutsch: geiler) Segeltag mit viel Sonne und gleichmäßigem Wind um 3 Bft. Am meisten Spaß macht es mit mehreren Booten, deshalb sollte man sich mit anderen Vereinsmitgliedern verabreden.

 

 

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